Diomira, verwöhnte und arrogante Tochter aus reichem Hause, reist nach bestandenem Abitur mit ihrer Freundin Jerica nach Paris. Dort lernen sie Jean kennen, einen ebenso mysteriösen wie liebenswürdigen Mann, von dem sie wenig später entführt werden. Jedoch geht es Jean nicht um Geld, sondern um gewisse Metalle, die kurzfristig zu beschaffen Diomiras Vater in der Lage ist und die von Jean benötigt werden, um ein uraltes Artefakt naturgetreu nachzubilden. Während der Gefangenschaft entwickelt Diomira eine Art Hassliebe zu ihrem Entführer, wobei allerdings die positiven Gefühle zu ihm schließlich die Oberhand in ihr gewinnen. Nach der Freilassung will Diomira ihr luxuriöses Leben ändern, das sie plötzlich als schal und leer empfindet, doch ihre Eltern halten ihren Sinneswandel für eine Verirrung, die ihres Erachtens nur von der traumatischen Erfahrung der Entführung herrühren kann, und lassen sie in eine psychiatrische Klinik einweisen. Jean, der davon Kenntnis erhält, holt sie dort jedoch heraus und nimmt sie zu sich.